Hygienekonzept für Fahrten und Übernachtungen in Hamburg

Zum Schutz unserer Mitglieder und der Gesellschaft vor einer weiteren Ausbreitung von COVID-19 werden wir das vorliegende Schutz- und Hygienekonzept im PBN einhalten.

Geltungsbereich

  • Dieses Hygienekonzept gilt für die Durchführung von Fahrten und Übernachtungen im PBN innerhalb des Bundeslandes Hamburg. Ein Hygienekonzept für Heimabende liegt bereits vor. Beide Konzepte sind unabhängig voneinander gültig.
  • Dieses Fahrten- und Übernachtungs-Hygienekonzept ist gültig, bis eine neuere Version im PBN-Verteiler veröffentlicht wird.
  • Dieses Hygienekonzept gilt auch für Übernachtungen anderer Pfadfindergruppen in Heimen des PBN. Die Verantwortung für die Umsetzung und Einhaltung des Hygienekonzepts trägt dann die jeweilige leitende Person der Pfadfindergruppe.

Allgemeines

  • Gruppen/Sippen werden nicht durchmischt.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen außerhalb der eigenen Gruppe/Sippe wird während der gesamten Fahrt/Übernachtungsfreizeit eingehalten.
  • Es dürfen nur 4 Personen in einem Zelt/Raum schlafen. Ist die Gruppe größer, muss sie so geteilt werden, dass die maximale Personenanzahl pro Zelt/Raum nicht überschritten wird.
  • Die Verantwortung für die Umsetzung und Einhaltung des Hygienekonzepts während der Fahrt/der Übernachtung trägt der*die Grulei/Sifü.

Vorbereitungen und Organisation

  • Vor jeder Fahrt geht die*der Grulei/Sifü das Programm durch und bedenkt, ob es Situationen gibt, bei denen die Einhaltung des Abstands gegenüber Personen außerhalb der eigenen Gruppe schwierig sein könnte. Dafür wird ein Konzept vorbereitet, das die Einhaltung des Mindestabstands sicherstellt.

An- und Abreise

  • Gemäß den geltenden Vorschriften im ÖPNV wird ggf. ein Mund-Nasen-Schutz benötigt. In diesem Fall bringt jede Person jeweils einen Mund-Nasen-Schutz für Hin- und Rückfahrt mit. Nach Nutzung wird dieser luftdicht verpackt und im Anschluss, sobald die Möglichkeit besteht, ordnungsgemäß gereinigt.
  • Sofern eine An- und Abreise mit dem Fahrrad oder zu Fuß stattfindet, muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Teilnehmer*innen können auch von Personen aus ihrem Haushalt mit dem Auto zum Veranstaltungsort gefahren werden, wenn zum Beispiel die Erziehungsberechtigten das Risiko im ÖPNV als zu groß erachten.

Verhalten während der Fahrt/Übernachtung

  • Findet die Fahrt/Übernachtung drinnen statt, wird regelmäßig stoßgelüftet. Eine Kipplüftung ist dafür nicht ausreichend. Können die Fenster eines Raumes nicht geöffnet werden, darf dieser Raum nicht genutzt werden. Am Ende der Fahrt/Übernachtung wird kurz vor der Abreise nochmal stoßgelüftet. Auch während der Nacht muss für ausreichende Belüftung gesorgt werden.
  • Es wird in die Armbeuge geniest oder gehustet.
  • Die Hände werden vom Gesicht ferngehalten.
  • Die Hände werden regelmäßig (dem Programm angemessen) desinfiziert oder mit Wasser und Seife ausreichend lange gewaschen (mindestens 30 Sekunden), insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten.
  • Auch nach dem Spatengang werden die Hände gründlich gewaschen oder desinfiziert.

Versorgung während der Fahrt/Übernachtung

  • Jede Person nutzt einen eigenen Teller/ein eigenes Koschi, eigenes Besteck und ein eigenes Trinkgefäß, die im Anschluss ordnungsgemäß gereinigt werden.
  • Während der Zubereitung/Aufteilung des Essens werden die üblichen Hygieneregeln einge-halten (Hände vom Gesicht fernhalten, Niesen/Husten in Armbeuge, nur mit sauberem Löffel probieren etc.)
  • Vor und nach dem Essen sowie vor der Zubereitung werden die Hände gewaschen oder desinfiziert.
  • Es wird ausreichend Seife und Händedesinfektionsmittel mitgenommen.
  • Benötigtes Material und Werkzeuge bringt möglichst jede Person für sich selbst mit (Schere, Papier etc.).

Andere Personen

  • Während der Fahrt/Übernachtung wird der Kontakt zu Personen, die nicht zur Gruppe/Sippe gehören, gemieden. Bei Begegnungen mit solchen Personen (z.B. beim Einkaufen) wird der Mindestabstand eingehalten.
  • Personen, die zum Bringen oder Abholen gekommen sind, warten am Treffpunkt mit 1,5m Abstand zueinander.

Vorgehen bei Verdachtsfällen

  • Insbesondere Fieber, Husten und Atemnot können Anzeichen für eine Infektion mit Sars-CoV-2 sein. Personen mit diesen Symptomen dürfen nicht an der Fahrt/Übernachtung teilnehmen.
  • Personen, die entsprechende Symptome während der Fahrt/Übernachtung zeigen, verlassen umgehend die Fahrt/Übernachtungsfreizeit.
  • Bei Auftreten einer bestätigten Infektion (durch das Gesundheitsamt) in einer Gruppe/Sippe werden alle Mitglieder der Gruppe/Sippe umgehend informiert. Für den Quarantänezeitraum finden in dieser Gruppe/Sippe keine Fahrten und statt „analogen“ Heimabenden digitale Heimabende statt.

Umgang mit diesem Hygienekonzept

  • Es liegt im Ermessen jeder Person bzw. der Erziehungsberechtigten, an Fahrten und Übernachtungen teilzunehmen.
  • Es liegt im Ermessen der Gruleis/Sifüs, Fahrten/Übernachtungen durchzuführen. Sie sind nicht dazu verpflichtet.
  • Wir gehen mit jeder Entscheidung respektvoll um.
  • Die Umsetzung des Fahrten- und Übernachtungs-Hygienekonzepts wird regelmäßig in den Stammessippen reflektiert, Probleme werden dort gelöst und/oder in den Stafükreis weitergetragen. Bei akuten Problemen, die im Stamm nicht gelöst werden können, kann die Bufü gefragt werden.
  • In jeder Stammessippe wurde eine Person bestimmt, an die man sich als Grulei/Sifü mit persönlichen Ängsten und Sorgen wenden kann.

Dokumentation

  • Die*der Grulei/Sifü dokumentiert auf oder nach jeder Fahrt/Übernachtungsfreizeit das Datum und die Kontaktdaten aller anwesenden Personen.
  • Dafür ist es ausreichend, die Namen der anwesenden Personen zu dokumentieren, wenn für jede Person in einer separaten Liste die aktuellen Kontaktdaten vorliegen.
  • Die Aufzeichnung wird 4 Wochen aufbewahrt und danach vernichtet. Dabei wird gewährleistet, dass unbefugte Dritte keine Kenntnis von den Daten erlangen.

Unterweisung und aktive Kommunikation

  • Das Fahrten- und Übernachtungs-Hygienekonzept muss vom Grulei/Sifü gelesen und verstanden werden, bevor diese*r eine Fahrt/Übernachtungsfreizeit durchführt.
  • Vor der ersten Fahrt wird der neue Fahrten-/Übernachtungsfreizeitablauf mit den Leuten besprochen.
  • Auch den Eltern wird das Fahrten- und Übernachtungs-Hygienekonzept auf www.pbn.de zur Verfügung gestellt.
  • Die Leute werden zu Beginn jeder Fahrt/Übernachtung an die persönlichen und organisatorischen Hygieneregeln erinnert.
  • Wenn eine Person sich wiederholt nicht an das Hygienekonzept hält, wird sie von der aktuellen Fahrt/Übernachtungsfreizeit ausgeschlossen. Im Anschluss muss eine Lösung gefunden werden, sodass die Person nicht auf Dauer ausgeschlossen wird. Dafür kann in der Stammessippe um Rat gefragt werden.
  • Gruleis/Sifüs werden über den PBN-Verteiler über aktuelle Entwicklungen informiert.

Stand: 21.9.2020
Version: F1.1

Ansprechpartnerin für das Schutz- und Hygienekonzept:

Kethe (Katja Kelm)
Kontakt: info@pbn.de

Eltern sprechen zunächst bitte die Gruppenleiterin/den Sippenführer ihres Kindes an.

Erläuterung von Begriffen

Da das Hygienekonzept für unsere Mitglieder geschrieben ist und von diesen gut verstanden und umgesetzt werden soll, werden einige PBN-spezifische Begriffe verwendet. Hier eine Erläuterung:

Leute
Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren, „Teilnehmer*innen“

Grulei/Sifü
Jugendgruppenleiter*in

Gruppe/Sippe
Kleingruppe, bestehend aus bis zu 15 Leuten, geleitet von Grulei/Sifü

Heimabend
wöchentlich stattfindende Gruppenstunde einer Gruppe/Sippe, üblicherweise im Heim oder draußen

Stamm
Ortsgruppe, bestehend aus 2 bis 20 Gruppen/Sippen

Stammessippe
alle Jugendgruppenleiter*innen eines Stammes, trifft sich wöchentlich

Stafükreis
alle Stammesleitungen, trifft sich monatlich

Fahrt
Jugendfreizeit, üblicherweise ein Wochenende

Bufü
Bundesführung, Vorstand des PBNs