Hygienekonzept für Heimabende

Zum Schutz unserer Mitglieder und der Gesellschaft vor einer weiteren Ausbreitung von COVID-19 werden wir das vorliegende Schutz- und Hygienekonzept im PBN einhalten.

Geltungsbereich

  • Dieses Hygienekonzept gilt für die Durchführung von Heimabenden im PBN.
  • Dieses Hygienekonzept ist gültig, bis eine neuere Version im PBN-Verteiler veröffentlicht wird.
  • Für Fahrten/Übernachtungen und Gremienarbeit gibt es eigene Hygienekonzepte.

Allgemeines

  • Heimabende finden nur mit der eigenen Gruppe/Sippe statt, Gruppen/Sippen werden nicht durchmischt.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen außerhalb der eigenen Gruppe/Sippe wird auf jedem Heimabend eingehalten.
  • Die Verantwortung für die Umsetzung und Einhaltung des Hygienekonzepts während des Heimabends trägt der*die Grulei/Sifü.

Vorbereitungen und Organisation

  • Einen Plan für Heimabende wird aufgestellt, dabei beachten:
    • An einem Tag darf in einem Raum nur ein Heimabend stattfinden.
  • Wenn mehrere Gruppen/Sippen gleichzeitig in einem Heim Heimabend haben, wird dafür gesorgt, dass die Mitglieder sich nicht begegnen/durchmischen.
  • Am Heimeingang wird durch schriftliche oder bildliche Hinweise darauf aufmerksam gemacht, dass Personen mit den Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung der Zutritt nicht gestattet ist.

Verhalten während des Heimabends

  • Bei jedem Besuch des Heims werden zuerst die Hände gewaschen (Aushang am Eingang).
  • Es wird in die Armbeuge oder ein Taschentuch geniest oder gehustet, das Taschentuch wird anschließend entsorgt.
  • Die Hände werden vom Gesicht ferngehalten.
  • Die Hände werden regelmäßig (dem Programm angemessen) mit Wasser und Seife ausreichend lange gewaschen (mindestens 30 Sekunden), insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten.

Essen und Trinken

  • Vor der Zubereitung/Aufteilung des Essens werden die Hände gewaschen.
  • Während der Zubereitung/Aufteilung des Essens werden die üblichen Hygieneregeln eingehalten (Hände vom Gesicht fernhalten, Niesen/Husten in Armbeuge, nur mit sauberem Löffel probieren etc.)
  • Vor und nach dem Essen werden die Hände gewaschen.
  • Wenn erforderlich, hat jede Person einen eigenen Teller, eigenes Besteck und ein eigenes Trinkgefäß, die im Anschluss ordnungsgemäß gereinigt werden.
  • Außerdem können Sachen gegessen werden, die jede Person für sich selbst mitgebracht hat.

Materialien und Werkzeuge

  • Materialien und Werkzeuge aus dem Heim werden pro Tag nur von einer Gruppe benutzt.
  • Jede Gruppe/Sippe bringt eine eigene Gitarre mit und nutzt nur diese. Alternativ kann jedem Heimabendraum eine Gitarre zugeordnet werden, die dadurch jeden Tag nur von einer Gruppe/Sippe genutzt wird.

Klos und Badezimmer

  • Hautschonende Flüssigseife und Handtuchspender mit Einmalhandtüchern sowie ein Auffangbehälter für benutzte Einmalhandtücher werden zur Verfügung gestellt.
  • Die Leute werden zu ausreichend langem und gründlichem Händewaschen angehalten.
  • Eine Anleitung zum Händewaschen wird an den Waschbecken ausgehängt.
  • Es darf sich nur eine Person zur Zeit im Badezimmer aufhalten. Darauf wird am Eingang durch einen gut sichtbaren Aushang hingewiesen.
  • Wenn ein Heim vorübergehend nicht über fließendes Wasser verfügt, werden die Hände desinfiziert statt gewaschen.
  • Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind nach jedem Heimabend mit tensidhaltigen Reinigern zu reinigen.

Lüftung

  • Wenn der Heimabend drinnen stattfindet, wird alle 30 Minuten stoßgelüftet, je nach Fenstergröße auch häufiger.
  • Eine Kipplüftung ist dafür nicht ausreichend. Können die Fenster eines Raumes nicht geöffnet werden, kann in diesem Raum kein Heimabend stattfinden.
  • Am Ende des Heimabends wird nochmal stoßgelüftet.

Andere Personen

  • Personen, die nicht zum PBN gehören, betreten das Heim nicht, es sei denn, sie sind explizit dazu eingeladen (Elternabend, Nutzung des Heims durch andere Pfadfindergruppen etc.).
  • Personen, die zum Bringen oder Abholen gekommen sind, warten außerhalb des Heims mit 1,5m Abstand zueinander.

Vorgehen bei Verdachtsfällen

  • Insbesondere Fieber, Husten und Atemnot können Anzeichen für eine Infektion mit Sars-CoV-2 sein. Personen mit diesen Symptomen dürfen nicht am Heimabend teilnehmen.
  • Personen, die entsprechende Symptome während des Heimabends zeigen, verlassen umgehend den Heimabend.
  • Bei Auftreten einer bestätigten Infektion (durch das Gesundheitsamt) in einer Gruppe/Sippe werden alle Mitglieder der Gruppe/Sippe umgehend informiert. Für den Quarantänezeitraum finden in dieser Gruppe/Sippe keine Fahrten und statt „analogen“ Heimabenden digitale Heimabende statt.
  • Wenn die infizierte Person im kritischen Zeitraum einen Heimabend im Heim besucht hat, und sich an diesem Tag noch andere Gruppen/Sippen im gleichen Heim aufgehalten haben, werden auch diese umgehend Informiert. Es wird gewissenhaft geprüft, ob es zu einer Infektion in den anderen Gruppen/Sippen gekommen sein könnte. Wenn dies nicht ausgeschlossen werden kann, finden auch in den betroffenen Gruppen/Sippen für den Quarantänezeitraum keine Fahrten und statt „analogen“ Heimabenden digitale Heimabende statt.

Umgang mit diesem Hygienekonzept

  • Es liegt im Ermessen jeder Person bzw. der Erziehungsberechtigten, an analogen Heimabenden teilzunehmen.
  • Es liegt im Ermessen der Gruleis/Sifüs, „analoge“ Heimabende durchzuführen. Sie sind nicht dazu verpflichtet.
  • Wir gehen mit jeder Entscheidung respektvoll um.
  • Die Umsetzung des Hygienekonzepts wird regelmäßig in den Stammessippen reflektiert, Probleme werden dort gelöst und/oder in den Stafükreis weitergetragen. Bei akuten Problemen, die im Stamm nicht gelöst werden können, kann die Bufü gefragt werden.
  • In jeder Stammessippe wird eine Person bestimmt, an die man sich als Grulei/Sifü mit persönlichen Ängsten und Sorgen wenden kann.

Dokumentation

  • Die*der Grulei/Sifü dokumentiert auf oder nach jedem Heimabend das Datum und die Kontaktdaten (Name, Anschrift und Telefonnummer) aller anwesenden Personen.
  • Dafür ist es ausreichend, die Namen der anwesenden Personen zu dokumentieren, wenn für jede Person in einer separaten Liste die aktuellen Kontaktdaten vorliegen.
  • Die Aufzeichnung wird 4 Wochen aufbewahrt und danach vernichtet. Dabei wird gewährleistet, dass unbefugte Dritte keine Kenntnis von den Daten erlangen.

Unterweisung und aktive Kommunikation

  • Das Hygienekonzept muss vom Grulei/Sifü gelesen und verstanden werden, bevor diese*r einen Heimabend durchführt.
  • Resultierend aus diesem Hygienekonzept gibt es
    • Ein Infoblatt zum Heimabendablauf für Gruleis/Sifüs
    • Eine Aufgabenliste für Heime und Stämme
  • Die Aufgabenliste muss erfüllt sein, bevor in einem Heim Heimabende stattfinden können. Pro Heim wird eine Person bestimmt, die für die Vorbereitung verantwortlich ist, und eine Person, die dafür sorgt, dass das Heim weiterhin gut vorbereitet bleibt.
  • Vor dem ersten Heimabend wird der neue Heimabendablauf mit den Leuten besprochen.
  • Die Eltern werden/wurden durch einen Elternbrief über das Hygienekonzept informiert.
  • Die Leute werden zu Beginn jedes Heimabends an die persönlichen und organisatorischen Hygieneregeln erinnert.
  • Wenn eine Person sich wiederholt nicht an das Hygienekonzept hält, wird sie vom aktuellen Heimabend ausgeschlossen. Im Anschluss muss eine Lösung gefunden werden, sodass die Person nicht auf Dauer ausgeschlossen wird. Dafür kann in der Stammessippe um Rat gefragt werden.
  • Gruleis/Sifüs werden über den PBN-Verteiler über aktuelle Entwicklungen informiert.

Stand: 21.09.2020
Version: H2.1

Ansprechpartner*in für das Schutz- und Hygienekonzept:

Kethe (Katja Kelm)
Kontakt: info@pbn.de

Eltern sprechen zunächst bitte die Gruppenleiterin/den Sippenführer ihres Kindes an.

Erläuterung von Begriffen

Da das Hygienekonzept für unsere Mitglieder geschrieben ist und von diesen gut verstanden und umgesetzt werden soll, werden einige PBN-spezifische Begriffe verwendet. Hier eine Erläuterung:

Leute
Kinder und Jugendliche im Alter von ca. 6 bis 16 Jahren, „Teilnehmer*innen“

Grulei/Sifü
Jugendgruppenleiter*in

Gruppe/Sippe
Kleingruppe, bestehend aus bis zu 15 Leuten, geleitet von Grulei/Sifü

Stamm
Ortsgruppe, bestehend aus 2 bis 20 Gruppen/Sippen

Stammessippe
alle Jugendgruppenleiter*innen eines Stammes, trifft sich wöchentlich

Stafükreis
alle Stammesleitungen, trifft sich monatlich

Heim
Haus, in dem die Jugendarbeit von 1-2 Stämmen stattfindet

Heimabend
wöchentlich stattfindende Gruppenstunde einer Gruppe/Sippe, üblicherweise im Heim oder draußen

Bufü
Bundesführung, Vorstand des PBNs

findet digital statt
die Teilnehmer*innen nehmen von unterschiedlichen Orten aus teil, üblicherweise von zu Hause aus

findet analog statt
die Teilnehmer*innen treffen sich an einem bestimmten Ort