Hygienekonzept für Heimabende

Zum Schutz unserer Mitglieder und der Gesellschaft vor einer weiteren Ausbreitung von COVID-19 werden wir das vorliegende Schutz- und Hygienekonzept im PBN einhalten.

Geltungsbereich

  • Dieses Hygienekonzept gilt für die Durchführung von Heimabenden im PBN.
  • Dieses Hygienekonzept ist gültig, bis eine neuere Version im PBN-Verteiler veröffentlicht wird.
  • Stammessippen, Stafütreffen und Planungstreffen finden weiterhin digital statt.
  • Fahrten und Lager finden nicht statt, solange laut Hamburger Verordnung Übernachtungen untersagt sind.

Allgemeines

  • Gruppen/Sippen werden nicht durchmischt.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern wird auf jedem Heimabend eingehalten.
  • Zusätzlich zur Einhaltung des Mindestabstands wird von allen eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung getragen.
  • Jede Person bringt sich dafür eine eigene medizinische Mund-Nase-Bedeckung mit.
  • Die Verantwortung für die Umsetzung und Einhaltung des Hygienekonzepts während des Heimabends trägt der*die Grulei/Sifü.

Vorbereitungen und Organisation

  • Für jeden Raum wird festgelegt, wie viele Personen sich unter Einhaltung des Mindestabstands darin aufhalten können. Diese Zahl wird mit einer Erläuterung an jeder Tür des Raums angebracht.
  • Bei der Planung der Heimabendzeiten wird beachtet:
    • Die Raumgröße muss für die Gruppe/Sippe ausreichend sein.
    • An einem Tag darf in einem Raum nur ein Heimabend stattfinden.
    • Zwischen den Heimabenden sollen sich möglichst keine Personen im Heim aufhalten.
  • Wenn mehrere Gruppen/Sippen gleichzeitig in einem Heim Heimabend haben, wird dafür gesorgt, dass die Mitglieder sich nicht begegnen/durchmischen.
  • Auch für das Außengelände des Heims wird entschieden, wie viele Gruppen mit wie vielen Personen dort gleichzeitig Heimabend machen können. Dies wird am Eingang des Heims oder des Grundstücks vermerkt.
  • Vor jedem Heimabend geht die*der Grulei/Sifü das Programm durch und bedenkt, ob es Situationen gibt, bei denen die Einhaltung des Abstands schwierig sein könnte. Dafür wird ein Konzept vorbereitet, das die Einhaltung des Mindestabstands sicherstellt.

Anfang und Ende des Heimabends

  • Der Mindestabstand wird auch eingehalten:
    • bei gemeinsamer Hin-/Rückfahrt.
    • beim Betreten und Verlassen des Heims.
    • beim An- und Ausziehen der Schuhe.
  • Bei jedem Besuch des Heims werden zuerst die Hände gewaschen (Aushang am Eingang).
  • Für Anfang- und Abschlussrituale wie Umarmen und Abschlusskreis wird eine Alternative überlegt, bei der der Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Am Ende des Heimabends werden alle genutzten Türklinken desinfiziert.

Verhalten während des Heimabends

  • Es wird in die Armbeuge oder ein Taschentuch geniest oder gehustet, das Taschentuch wird anschließend entsorgt.
  • Die Hände werden vom Gesicht ferngehalten.
  • Die Hände werden regelmäßig (dem Programm angemessen) mit Wasser und Seife ausreichend lange gewaschen (mindestens 30 Sekunden), insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten.
  • Auf dem Heimabend wird nicht gegessen.
  • Getrunken wird nur aus einer für sich selbst mitgebrachten Trinkflasche. Dabei nimmt nur eine Person zurzeit die Maske ab.

Materialien und Werkzeuge

  • Material und Werkzeuge bringt möglichst jede Person für sich mit (Schere, Papier etc.).
  • Materialien und Werkzeuge aus dem Heim werden pro Tag nur von einer Gruppe benutzt oder zwischendurch desinfiziert.
  • Wenn Materialien oder Werkzeuge von mehreren Personen angefasst werden müssen, werden dabei möglichst Handschuhe getragen.
  • Wenn es Kissen oder Polster zum Sitzen gibt, berührt jede Person nur ihr Eigenes.
  • Jede Gruppe/Sippe bringt eine eigene Gitarre mit und nutzt nur diese. Alternativ kann jedem Heimabendraum eine Gitarre zugeordnet werden, die dadurch jeden Tag nur von einer Gruppe/Sippe genutzt wird.
  • Die Gitarre wird den ganzen Heimabend von der gleichen Person gespielt.
  • Küchen werden nicht zum Kochen genutzt.

Geschenke

  • Wenn auf einem Heimabend Geschenke überreicht werden sollen, bringt die zu beschenkende Person ein großes Tuch mit und breitet dieses (unter Einhaltung des Mindestabstands) aus.
  • Die mitgebrachten Geschenke werden nacheinander auf das Tuch gelegt, davor und danach waschen sich die schenkenden Personen die Hände.
  • Wenn die beschenkte Person sich die Geschenke anschaut und sie dafür in die Hand nimmt, wäscht sie sich danach die Hände.
  • Die Geschenke werden anschließend in das Tuch eingewickelt, darin nach Hause transportiert und dort mindestens 24 Stunden nicht ausgepackt.

Klos und Badezimmer

  • Hautschonende Flüssigseife und Handtuchspender mit Einmalhandtüchern werden zur Verfügung gestellt.
  • Die Leute werden zu ausreichend langem und gründlichem Händewaschen angehalten.
  • Eine Anleitung zum Händewaschen wird an den Waschbecken ausgehängt.
  • Türklinke des Badezimmers, Waschbecken, Spülung und ggf. Klobrille werden nach jeder Benutzung desinfiziert.
  • Es hält sich nur eine Person zur Zeit im Badezimmer auf.
  • Wenn ein Heim vorübergehend nicht über fließendes Wasser verfügt, werden die Hände desinfiziert statt gewaschen.

Lüftung

  • Wenn der Heimabend drinnen stattfindet, wird alle 15 Minuten für 5 Minuten stoßgelüftet, je nach Fenstergröße auch häufiger.
  • Am Ende des Heimabends wird nochmal stoßgelüftet.

Andere Personen

  • Personen, die nicht zum PBN gehören, betreten das Heim nicht.
  • Elternabende finden bis auf weiteres digital statt.
  • Personen, die zum Bringen oder Abholen gekommen sind, warten möglichst mit einigem Abstand zum Heimgrundstück, z.B. eine Straße weiter, mindestens aber außerhalb des Heimgrundstücks mit 1,5m Abstand zueinander.

Vorgehen bei Verdachtsfällen

  • Personen mit Symptomen, die mit einer Infektion mit Sars-CoV-2 assoziiert werden, dürfen nicht am Heimabend teilnehmen.
  • Personen, die entsprechende Symptome während des Heimabends zeigen, verlassen umgehend den Heimabend.
  • Bei Auftreten einer bestätigten Infektion (durch das Gesundheitsamt) in einer Gruppe/Sippe werden alle Mitglieder der Gruppe/Sippe umgehend informiert. Für den Quarantänezeitraum finden in dieser Gruppe/Sippe statt „analogen“ Heimabenden digitale Heimabende statt.
  • Wenn die infizierte Person im kritischen Zeitraum einen Heimabend besucht hat, und sich an diesem Tag noch andere Gruppen/Sippen am gleichen Ort (z.B. Heim) aufgehalten haben, werden auch diese umgehend Informiert. Es wird gewissenhaft geprüft, ob es zu einer Infektion in den anderen Gruppen/Sippen gekommen sein könnte. Wenn dies nicht ausgeschlossen werden kann, finden auch in den betroffenen Gruppen/Sippen für den Quarantänezeitraum statt „analogen“ Heimabenden digitale Heimabende statt.

Umgang mit diesem Hygienekonzept

  • Es liegt im Ermessen jeder Person bzw. der Erziehungsberechtigten, an analogen Heimabenden teilzunehmen.
  • Es liegt im Ermessen der Gruleis/Sifüs, „analoge“ Heimabende durchzuführen. Sie sind nicht dazu verpflichtet.
  • Wir gehen mit jeder Entscheidung respektvoll um.
  • Die Umsetzung des Hygienekonzepts wird regelmäßig in den Stammessippen reflektiert, Probleme werden dort gelöst und/oder in den Stafükreis weitergetragen. Bei akuten Problemen, die im Stamm nicht gelöst werden können, kann die Bufü gefragt werden.
  • In jeder Stammessippe wird eine Person bestimmt, an die man sich als Grulei/Sifü mit persönlichen Ängsten und Sorgen wenden kann.

Dokumentation

  • Die*der Grulei/Sifü dokumentiert auf oder nach jedem Heimabend das Datum und die Kontaktdaten aller anwesenden Personen.
  • Dafür ist es ausreichend, die Namen der anwesenden Personen zu dokumentieren, wenn für jede Person in einer separaten Liste die aktuellen Kontaktdaten vorliegen.
  • Die Aufzeichnung wird 4 Wochen aufbewahrt und danach vernichtet. Dabei wird gewährleistet, dass unbefugte Dritte keine Kenntnis von den Daten erlangen.

Unterweisung und aktive Kommunikation

  • Das Hygienekonzept muss vom Grulei/Sifü gelesen und verstanden werden, bevor diese*r einen Heimabend durchführt.
  • Pro Heim wird eine Person bestimmt, die dafür sorgt, dass das Heim weiterhin gut vorbereitet bleibt.
  • Vor dem ersten Heimabend, der wieder analog stattfindet, wird der neue Heimabendablauf mit den Leuten besprochen.
  • Die Eltern können auf pbn.de das aktuell gültige Hygienekonzept einsehen.
  • Die Leute werden zu Beginn jedes Heimabends an die persönlichen und organisatorischen Hygieneregeln erinnert.
  • Wenn eine Person sich wiederholt nicht an das Hygienekonzept hält, wird sie vom aktuellen Heimabend ausgeschlossen. Im Anschluss muss eine Lösung gefunden werden, sodass die Person nicht auf Dauer ausgeschlossen wird. Dafür kann in der Stammessippe um Rat gefragt werden.
  • Im internen Bereich von pbn.de werden Programmideen gesammelt, die mit 1,5m Abstand durchführbar sind.
  • Gruleis/Sifüs werden über den PBN-Verteiler über aktuelle Entwicklungen informiert.

Stand: 12.02.2021
Version: H3.0

Ansprechperson für das Schutz- und Hygienekonzept:

Kethe (Katja Kelm)
Kontakt: info@pbn.de

Eltern sprechen zunächst bitte die Gruppenleitung / Sippenführung ihres Kindes an.

Erläuterung von Begriffen

Da das Hygienekonzept für unsere Mitglieder geschrieben ist und von diesen gut verstanden und umgesetzt werden soll, werden einige PBN-spezifische Begriffe verwendet. Hier eine Erläuterung:

Leute
Kinder und Jugendliche im Alter von ca. 6 bis 16 Jahren, „Teilnehmer*innen“

Grulei/Sifü
Jugendgruppenleiter*in

Gruppe/Sippe
Kleingruppe, bestehend aus bis zu 15 Leuten, geleitet von Grulei/Sifü

Stamm
Ortsgruppe, bestehend aus 2 bis 20 Gruppen/Sippen

Stammessippe
alle Jugendgruppenleiter*innen eines Stammes, trifft sich wöchentlich

Stafükreis
alle Stammesleitungen, trifft sich monatlich

Heim
Haus, in dem die Jugendarbeit von 1-2 Stämmen stattfindet

Heimabend
wöchentlich stattfindende Gruppenstunde einer Gruppe/Sippe, üblicherweise im Heim oder draußen

Bufü
Bundesführung, Vorstand des PBNs

findet digital statt
die Teilnehmer*innen nehmen von unterschiedlichen Orten aus teil, üblicherweise von zu Hause aus

findet analog statt
die Teilnehmer*innen treffen sich an einem bestimmten Ort